SUP Yoga…

...oder wie ich vom Anti zum SUP Yogi wurde.
SUP Yoga auf dem See. Links ist ein Mann zu sehen. der im Schneidersitz auf einem türkisfarbenen SUP Board sitzt. Er trägt eine Sonnenbrille, ein dunkelblaues T-Shirt und eine schwarze kurze Hose. Rechts im Bild sitzt eine Frau in einem weiß-rot gestreiften Bikini, ebenfalls auf einem SUP Board. Es ist blau- orange. Sie trägt ebenfalls eine Sonnenbrille. Der Himmel ist blau und die Sonne scheint.

Nina, wirklich?! SUP Yoga? Ich? Und außerdem, was soll genau dieses SUP heißen?

So muss meine Reaktion ungefähr gewesen sein, als meine liebe Partnerin Nina meinte: „Marius, SUP Yoga wird ein neues Paket bei aloove und wir beide testen das.“ Innerlich brannte in mir ein kleines Feuerwerk voller Vorfreude. Okay, okay eher nicht. Allein den Gedanke, dass ich Yoga machen musste, fanden ich und meine steifen Gliedmaßen doch leicht befremdlich. Gut, ich habe es mir ja nicht anders ausgesucht. Dieses aloove Leben. Also testen wir mal.

Los gehts…

Als wir dann samstags zum See gefahren sind, zwischenzeitlich hatte ich herausgefunden, dass SUP für Stand UP Paddling steht, packte mich die Herausforderung dann doch und ich war positiver gestimmt, als ich es anfangs noch war. Außerdem war die Aussicht, dass wir den heißen Vormittag am See verbringen würden, anstatt im Büro,  doch sehr verlockend. Was soll ich sagen? Es stellte sich als viel besser heraus, als ich dachte.

Nachdem ich unsere Yogalehrerin Nina P. (der Name Nina konnte schon nichts schlechtes bedeuten) kennengelernt hatte, war mein Zweckpessimismus vollends verflogen. Sie hat uns als erstes nach unseren Yoga und SUP Kenntnissen gefragt, wobei ich natürlich mit einem breitgefächerten Nichtwissen glänzen konnte. Das war aber kein Problem, denn die Yogaübungen können auf dem Board an den jeweiligen Kenntnisstand und die körperliche „Steifheit“ angepasst werden. Zu Beginn unseres ca. 90 minütigen SUP Yoga Kurses stand eine kleine Materialkunde und Einführung in die Technik. Richtiges Paddeln ist die halbe Miete. Ja, tatsächlich kann man da auch einiges Falsch machen. Erst ein Stück auf den Knien paddeln, bis das Wasser tief genug ist und dann aufstehen. Heißt ja schließlich auch Stand Up Paddling.

Das Board unter den einen Arm geklemmt, das Paddeln in der anderen Hand und los ging es zum Ufer. Auf dem Wasser merkte ich schnell, dass es recht intuitiv geht. Natürlich immer im Hinterkopf die hilfreichen Tipps von Nina P..

Möge die Stunde beginnen

Schon beim Paddeln bemerkte ich die Ruhe, die mich umgab. Fernab von der Hektik der Stadt und voll konzentriert machte ich mich auf den Weg. Auf der Mitte des Sees angekommen, haben wir unsere Boards zusammengebunden, damit wir nicht auseinandertreiben. Das hektische Ufer wirkte meilenweit entfernt und innerlich erfuhr ich sofort eine gewisse Gelassenheit. Ein guter Einstieg für meine erste Yogastunde.

Die Stunde haben wir mit einer kleinen Meditation begonnen, um das Stresslevel herunterzufahren und sich bewusst auf die Yogastunde einzulassen.

Zu Beginn dieses großartigen Textes hatte ich noch meine selbsteingeschätzte Unbeweglichkeit erwähnt. Aber ich merkte durch die Yogaübungen dann doch, dass ich weniger Hüftsteif war, als noch zu Beginn vermutet. Und wie konzentriert und fokussiert ich war. Und wie übermütig ich auf einmal wurde. Ich weiß doch, dass ihr nur auf die Stelle wartet in der ich ins Wasser falle. Tadaa! Hochmut kommt vor dem Fall – Ins Wasser. Bei 30 Grad im Schatten, war dies aber auch ein willkommener Unfall. Nur leider ist das wieder aufs Brett zurückkommen, dann doch anstrengend. Aber hey, ich bin doch sportlich. Ich mache doch Yoga.

Am meisten gefiel mir dennoch die Ruhe auf dem Wasser. Die Wellen, die leicht ans Board platschen und der Wind, der uns zum Schaukeln brachte. Da kam doch schon etwas Urlaubsfeeling auf und der Alltagsstress rückte auch in den Hintergrund. Obwohl es ja irgendwie auch Arbeit war.

Nach den schweißtreibenden Yogaübungen, stand Abkühlung auf dem Programm. Dieses Mal sind auch die beiden Ninas ins kühle Nass gesprungen und haben sich ein paar Schwimmzüge um die Boards herum gegönnt. Erfrischt und zurück auf den Boards stand eine abschließende Entspannung an. Runter kommen, die Umgebung und sich selber wahrnehmen, war die Vorgabe. Und nach so einer Stunde auf dem See klappt das erstaunlich gut.

Auf dem Weg zurück zum Strand waren dann wieder unsere Paddelkünste gefragt. Aber da wir ja jetzt Profis im Paddeln sind, stellte das natürlich kein Problem dar.

Der Tag danach und ob ich SUP Yoga noch einmal machen würde

Ich muss sagen, dass sich das Gefühl der Entspannung nicht nur am Tag selber hielt, sondern sogar noch am nächsten Tag zu spüren war. Spüren ist da auch das richtige Stichwort. Muskelkater lässt grüßen. Ja, das waren wohl alles Bewegungen, die mein Körper nicht kannte. Aber wie sagt man so schön: „So weiß man wenigstens, dass man was getan hat“. Für mich war es auch definitiv nicht das letzte Mal auf einem SUP Board und auch nicht das letzte Mal Yoga. Und insbesondere diese Mischung kann ich jedem wärmstens ans Herz legen. Auch Anfänger im SUP oder Yoga oder in beidem, so wie ich, kommen auf ihre Kosten. Nina P. hat viele Tipps, die es auch Anfängern ermöglichen gut mitzumachen und an ihre Grenzen zu kommen.

Gemeinsam mit der lieben Nina P. haben wir ein SUP Yoga-Paket für zwei Personen erstellt, damit ihr auch einmal in die Welt des SUP Yogas schnuppern könnt. Also könnt ihr euch ganz ohne Gruppendruck wohlfühlen. Und wer jetzt Lust auf Sonne, See und SUP Yoga bekommen hat: Bitte hier entlang.

//Marius